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EM4 Presseberichte
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 14 März 2006

PC Games:

Spannende Katastropheneinsätze lieferten stets die Grundlage für die Emergency-Spielreihe. Das ist beim vierten Teil nicht anders, den uns Take2 mittels Alpha-Version beim Redaktionsbesuch vorführte.

Retten, löschen, bergen
In 20 Missionen führt der Spieler als Einsatzleiter des "Global Fighter"-Team seine Polizei-, Feuerwehr-, und Sanitätseinheiten rund um den Globus, um brenzlige Situationen in den Griff zu bekommen. Vom simplen Baustellenunfall bis hin zu einer explodierten Forschungsstation in der Arktis ist alles dabei: Ein Auftrag führt ihr Team sogar auf eine Bohrinsel. Die in den Vorgängerspielen zusammenhanglosen Missionen sind Geschichte. In Emergency 4 ist das Einsatzteam in einer Stadt ansässig, in der ständig Unvorhergesehens geschieht. So treibt ein Brandstifter sein Unwesen oder ein Suizident will sich von einer Brücke stürzen. Das Spannende: Sie wissen nie, wie sich eine Situation weiterentwickelt. Das hängt auch mit der neuen integrierten Physikengine zusamme: Ihr Team ist eben dabei, einen umgestürzten Baum mit einem Kran zu bergen- legen Sie den jedoch unbedacht auf abschüssiges Gelände, macht sich das Bäumchen selbstständig, poltert den Hang hinunter und verursacht auf der unten gelegenen Straße einen Verkehrsunfall ... Ebenfalls neu ist die Steuerung: Das umständliche Kontextmenü existiert nicht mehr, dafür haben Sie einen intelligenten Maus-Cursor, der Ihnen - sobald Sie die Maus über ein Objekt oder eine Person bewegen- logische Standartaktionen vorschlägt, wie etwa Verletzte bergen. Außerdem reagiert Ihr Personal automatisch auf Situationen: Ein Arzt läuft gleich zu den Opfern, um sie zu untersuchen. Erfolgreich abgeschlossene Einsätze bescheren wertvolle Credits, mit denen Sie Ihre Ausstattung verbessern. Steht ein internationaler Einsatz bevor, rüsten Sie ein Transportflugzeug mit den gewünschten Fahrzeugen und Fachkräften aus. Da ist ein geschicktes Händchen gefragt, denn die Zuladung im Flieger ist begrenzt.

 


PC Action:

NOTGEIL!
In Emergency4 packen sie ab April erneut als Katastrophenhelfer an. Diesmal gibt es sogar eine richtige Kampagne.
Das aufgebohrte Rettungsteam, das sie aus Polizei, Feuerwehr und Sanitätskräften rekrutieren, ist in einer virtuellen Spielstadt angesiedelt und bewältigt Haupt- und Zufallsmissionen wie Flugzeugabstürze oder die vereitellung eines Banküberfalls. Sogar in die Ferne zieht es sie in Emergency4, um etwa auf einer Bohrinsel leben zu retten. Die neue 3D-Grafik lieben wir, die vereinfachte, intuitive Steuerung noch viel mehr.

 


PC Powerplay:

Dieses Spiel ist ein Desaster! Jede Mission eine Katastrophe! Klasse! Vor allem, weil Entwickler Sixteen Tons die alte verunglückte Fummelfitzel-Steuerung nicht wiederbelebt hat.

So muss sich ein Arzt fühlen, wenn er einen Patienten nach Jahren von einem üblen Leiden gerettet hat: Als uns Ralph Stock, Chef von Sixteen Tons, mit einer spielbaren Version von Emergency 4 besucht, werden Erinnerungen wach. An den Test des Vorgängers (PC PowerPlay 02/2005, Spielspaß-Wertung 66%), bei dem uns die umständliche Bedienung extrem genervt hat. Immer wieder mussten wir die gleichen, eigentlich völlig logischen Befehle erteilen, uns um jeden Kleinkram kümmern. Zwei Beispiele: Polizei darf keine Trümmer wegräumen, auch wenn sie direkt daneben steht und die Feuerwehr ewig weit weg ist. Zum Feuerlöschen sind zig Klicks auf Feuerwehrmann, Schlauch, Hydrant und Ziel nötig – immer wieder.

Selbst ist der Feuerwehrmann

Im Vergleich zu Teil 3 sind in Emergency 4 rund 75 Prozent der Klicks entfallen. Beispielsweise knöpft sich ein Arzt Verletzte jetzt automatisch vor, anstatt tatenlos auf Ihr Kommando zu warten. Mögliche Zielgebiete (etwa ein brennender Baum) werden grafisch erleuchtet, wenn wir einen Feuerwehrmann mit Schlauch anwählen. Perfektionisten können sich natürlich trotzdem persönlich ums Mikromanagement kümmern und die 20 Haupt-Rettungseinsätze minutiös planen.

Dass Planung nach wie vor wichtig (und spannend) ist, zeigen schon die ersten Einsätze. Selbst ein simpler Baugerüst-Einsturz hat richtig böse Folgen, wenn wir nicht aufpassen. Falsch: Gaffer und Arbeiter im Gefahrengebiet lassen, eine brennende Mülltonne ignorieren. Richtig: Unglücksstelle räumen, Brand löschen. Und jetzt stellen Sie sich Flugzeugabsturz, Bombenanschlag und Monstertruck-Unglück vor ...

Stadt in Angst

Statt Mission nach Mission abzuspulen, spielen Sie in einer »Sandkasten«-Stadt, in der Ihr Hauptquartier steht. Hier verdienen Sie sich durch kleinere Einsätze Geld: Bankräuber und Ladendiebe fangen, Auffahrunfallopfer versorgen, Kokelbrände löschen. Diese Nebenjobs sind nicht geskriptet, darum kann’s lustige Kettenreaktionen geben: Zwei Polizisten machen einen Verbrecher digfest (Job 1), alle drei werden von einem tollwütigen Hund (Job 2) angegriffen. Der Kriminelle nutzt die Chance zur Flucht, rennt dabei vor einen heranrollenden Zug – Job 3 ist angesagt.

Mit dem Geld finanzieren Sie neue Ausrüstung und Spezialisten. Etwa den Profiler der SEK-Polizeikräfte, der per Laptop Terroristen in Gebäuden aufspürt. Oder den Bergungshelikopter. Oder ein Großraumflugzeug, das Ihre Mannschaften samt Equipment ins Ausland bringt. Denn auch das ist neu: Statt nur heimische Katastrophen zu meistern, müssen Sie auch mal eine Polarstation retten – radioaktive Trümmerfässer, aggressive Eisbären und Verletzte auf schön dünnen Eisschollen inklusive. Da im Transportflieger nicht unendlich Platz ist, müssen Sie genau planen, wer mit soll.

(Martin Deppe)

Die vollständige Vorschau inkl. weiterer Bilder und vieler Zusatz-Infos lesen Sie in PC PowerPlay 03/2006.

 


Gamestar:

Blaulicht in der GameStar-Redaktion:
Entwickler Sixteen Tons führt das Rettungs-Strategiespiel Emergency 4 vor. Wieder kommandieren Sie darin Feuerwehr, Polizei, Krankenwagen und THW in Katastropheneinsätzen, diesmal allerdings rund um die Welt.

So flicken Sie in einer arktischen Forschungsstation Strahlenlecks oder eilen per Transaid-Flugzeug zur Erstversorgung in nahöstliche Erdbebengebiete. Für die gestiegenen Anforderungen gibt's schweres Gerät wie den Rettungshubschrauber des THW. Hübsch: Die Grafik wurde gegenüber dem Vorgänger verbessert, jetzt schmücken Spiegelungen und Partikeleffekte die Katastrophengebiete. Ebenfalls neu: Die von uns bei Emergency 3 (GameStar-Wertung: 61) kritisierte Bedienung sowie die Wegfindungs-KI der Einsatzfahrzeuge. Feuerwehrler bekämpfen jetzt von alleine Brände in der Nähe und Notärzte kümmern sich automatisch um Verletzte. Mikromanager dürfen natürlich trotzdem jeden Helfer pixelgenau positionieren. Außerdem lösen Sie Aktionen wie »Baum wegräumen« oder »Opfer per Bahre abtransportieren« ähnlich wie in einem Adventure mit einem kontextsensitiven Mauszeiger aus - ade Icon-Futzelei!

Sämtliche Einheiten lernen dazu. Der Scharfschütze der Polizei-Spezialkräfte etwa beherrscht anfangs nur einen tödlichen Rettungsschuss, später kann er Gangster auch nur kampfunfähig machen. Wichtig, denn dann gibt's am Ende der Aufgabe mehr Punkte und vielleicht sogar eine Medaille.
Besonders stolz sind die Entwickler auf ihr ausgeklügeltes Physiksystem, mit dem sich Brände realistisch ausbreiten sollen. Eichen brennen zum Beispiel langsamer als Fichten, Häuser oder Eisschollen brechen glaubwürdig zusammen.
Durch die Singleplayer-Kampagne führt ein Supervisor in kleinen Videoschnipseln, danach nehmen Sie das freie Spiel in Angriff. Auf einer riesigen Stadtkarte folgt Unglück auf Unglück. Wer mag, geht die Herausforderung im Koop-Modus an.

Emergency 4 macht schon einen vielversprechenden Eindruck und soll bereits im April 2006 erscheinen.

 
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